Hamburg ist eine wunderschöne Stadt am Ufer der Elbe. Der mächtige Fluss prägt die Landschaft der Metropole, nicht nur durch seine beeindruckende Schönheit, sondern auch durch seine Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele entlang des Ufers.
Zusätzlich fließen durch die Stadt mehrere kleinere Flüsse. Seit langem wird jedoch über die Verschmutzung der Gewässer diskutiert. Diese Themen werden von Umweltschützern angesprochen, die sich um die Zukunft der Einwohner, den Schutz landwirtschaftlicher Flächen und die Auswirkungen von Abwässern aus Industrie und Haushalten sorgen. Mehr dazu auf hamburgname.eu.
Gewässerverschmutzung
Bis in die 1970er Jahre waren die Flüsse Deutschlands, einschließlich Hamburgs, stark verschmutzt. Die Elbe gilt bis heute als einer der am stärksten verschmutzten Flüsse. Der Höhepunkt der Verschmutzung wurde 1971 erreicht, als viele Industriebetriebe ihre Abwässer unbehandelt in die Flüsse leiteten. Erst im Laufe der Zeit wurden Reinigungsmittel und Dünger bewusster verwendet, was die Wasserqualität in den letzten Jahrzehnten verbesserte.
Heute hat der rasante Lebensstil und die unvernünftige Ressourcennutzung zu neuen ökologischen Herausforderungen geführt, insbesondere zur Wasserverschmutzung. Die Hauptursachen sind Industrie- und Haushaltsabwässer, die bei unzureichender Reinigung in die Gewässer gelangen. Auch Haushaltsmüll und Abfälle, die in Flüssen landen, tragen zur Verschmutzung bei und können den Wasserfluss beeinträchtigen, was Überschwemmungen auslösen kann.
Unabhängig von den Ursachen ist die Verschmutzung schädlich sowohl für die Umwelt als auch für die Menschen. Giftstoffe beeinträchtigen das Immunsystem, Schwermetalle können die DNA-Struktur verändern. Verschmutztes Wasser wird mit Krebs und anderen Krankheiten in Verbindung gebracht. Chemikalien können die Nerven schädigen und Krankheiten auslösen.
Reinigung der Gewässer in der Stadt
Verschiedene Unternehmen, die beispielsweise für die Trinkwasserversorgung Hamburgs zuständig sind, kümmern sich um die Qualität des Grundwassers. Dieses kann Mineralien wie Natrium, Kalzium, Eisen, Kohlensäure, Mangan und Schwefelwasserstoff enthalten, die vor der Verteilung entfernt werden müssen.
Die Hamburger Kläranlagen von „Hamburg Wasser“, die für die Wasserversorgung und Abwasserbehandlung zuständig sind, haben eine zweite Stufe spezieller Anlagen eingeführt. Diese wandeln feste Bestandteile aus Abwasser in Biogas um. Für den Start mussten 4,3 Millionen Euro investiert werden, doch das Unternehmen rechnet mit einer schnellen Amortisierung. Die Energieproduktion wurde dadurch verdreifacht, und neben sauberem Wasser entstehen weitere nützliche Ressourcen.

Ein weiteres Ziel der neuen Anlagen ist die Reinigung von Methan, das anschließend in das Gasnetz eingespeist wird. Das gereinigte Wasser wird in die Elbe zurückgeführt, während die im Abwasser verbleibenden Schadstoffe umweltfreundlich entsorgt werden.
Zusätzlich wurden strengere Vorschriften für das Einleiten von Ballastwasser in Häfen eingeführt, um die Verbreitung fremder Organismen zu verhindern. Große Mengen Abwasser werden in speziellen Sammelkanälen und Kläranlagen gesammelt und gereinigt, um die Gewässer der Stadt zu schützen.
Was kann jeder tun?
Es ist wichtig, über die Verschmutzung der Gewässer und ihre möglichen Folgen nachzudenken. Auch die Einwohner Hamburgs können einen Beitrag leisten, indem sie Gewässer auf Haushaltsebene schützen:
- Müll trennen und Plastik reduzieren
- Reinigungsmittel sparsamer verwenden
- Auf Elektrofahrzeuge umsteigen
- Die Natur im Alltag respektieren und schützen
