Jede Großstadt hat etwas, worauf sie stolz sein kann. Es ist wichtig, Orte zu haben, an denen man die Wochenenden verbringen oder einfach entspannen kann. Hamburg, eine Metropole, bietet zahlreiche Orte, die sowohl für Erwachsene als auch für Kinder interessant sind. Einer davon ist der Tierpark Hagenbeck. Es ist eine der faszinierendsten Attraktionen der Stadt, die von allen geliebt wird. Sowohl Einheimische als auch Touristen sollten diesen besonderen Ort unbedingt besuchen. Mehr dazu auf hamburgname.eu.
Die Geschichte der Entstehung
Alles begann 1848 mit einer kleinen Sammlung von Robben. Aus dieser zunächst einfachen Leidenschaft entstand der schönste Zoo Deutschlands. Es war der erste Zoo, der für die Tiere natürliche Lebensbedingungen mit Gewässern, Bäumen und Felsen schuf. Der Gründer, Carl Hagenbeck, war Wissenschaftler und Tierdompteur. Er betrieb einen eigenen Zirkus und handelte mit Wildtieren. Heute ist der Tierpark ein privater Zoo im Besitz der Familie Hagenbeck.
Der Zoo erstreckt sich über eine Fläche von 25 Hektar. Er ist ein wunderschöner Ort mit einem Wegenetz von 7 Kilometern. Besucher können 210 Tierarten bewundern, darunter Elefanten, Orang-Utans, Seelöwen, Tiger und viele andere. Bei schönem Wetter genießen Lemuren ihre Mittagspause auf der Terrasse oder auf den Dächern, wo sie von den Besuchern beobachtet werden können. Man fühlt sich wie in der afrikanischen Savanne oder am Nordpolarmeer, da die Spazierwege wirklich eindrucksvoll sind.
Das Leben im Zoo
Der Tierpark und das tropische Aquarium sind das ganze Jahr über täglich geöffnet. Der Zugang zum tropischen Aquarium ist auf 850 Personen gleichzeitig begrenzt. Das Leben im Zoo ist bunt und vielfältig, und es gibt beeindruckende Panoramen, die die natürlichen Lebensräume der Tiere nachbilden. Für die Gestaltung wurden Gräben und Kanäle genutzt, um die Tiere voneinander zu trennen.

Besonders beeindruckend ist die afrikanische Panorama-Landschaft. Hier leben Zebras, Impalas, Strauße und Nilgänse. Giraffen nehmen gerne Futter direkt aus den Händen der Besucher. Löwen sind in sicherer Entfernung in einer Schlucht untergebracht, und weiter entfernt können Kängurus und bunte Papageien bewundert werden. Auf der anderen Seite des Zoos befinden sich majestätische asiatische Elefanten, die an den Wochenenden zu bestimmten Zeiten gefüttert werden können.
Ein Highlight ist auch die Tierwelt der kalten Regionen. Der Zoo beherbergt arktische Meeresvögel und südamerikanische Seelöwen. Ein großer Pool mit 5,5 Millionen Litern Wasser ermöglicht es den Tieren zu schwimmen und zu tauchen. Eisbären bewegen sich von Eisscholle zu Eisscholle, während Seelöwen auf den Felsen zu sehen sind. Auch Pinguine können beobachtet werden, die in einer Eishöhle leben und spielen. Große Unterwasserfenster im Pool geben Einblick in das Leben unter Wasser.
Die Vision des Zoos
Im Zoo lebt eine junge Eisbärin namens Anouk, die kürzlich ihren ersten Geburtstag gefeiert hat. Der einst kleine, lustige Bär ist zu einer fröhlichen und wunderschönen Eisbärin herangewachsen. Alle Tiere im Zoo sind gepflegt und leben unter besten Bedingungen.
Das Management des Zoos entwickelt jedes Jahr neue unterhaltsame Programme, um die Besucher häufiger anzuziehen. Ein Beispiel ist die Veranstaltung „Nächte im Dschungel“, die bis 2019 stattfand und während der Pandemie pausierte. Heute wird sie wiederbelebt und bietet ein aufregendes Programm mit Akrobatik, Samba-Shows, Feuershows und exotischen Tänzen aus Bolivien und Hawaii. Ein besonderes Highlight ist die Wassershow mit bunten Lasereffekten.
Der Tierpark Hagenbeck engagiert sich für den Schutz der Umwelt und der Wildtiere und möchte ein Vorbild sein. Im Zoo gibt es die „Zooschule der Landesbehörde“, die Lehrer ausbildet und über wichtige Anliegen informiert. Zudem beteiligt sich der Tierpark an nationalen und internationalen Zuchtprogrammen und trägt dazu bei, die Flora und Fauna für kommende Generationen zu bewahren.
