Begrünung Hamburgs – Bedeutung und Nutzen

Hamburg gehört zu den zehn grünsten Städten Deutschlands. Dazu tragen zahlreiche Parks, Alleen und Wälder bei, sowohl innerhalb der Stadtgrenzen als auch außerhalb. In den letzten Jahren arbeiten die Stadtverwaltung, Umweltaktivisten und die Einwohner Hamburgs intensiv an der Begrünung der Stadt. Warum ist Begrünung so wichtig, und welche Ergebnisse wurden bereits erzielt? Mehr dazu auf hamburgname.eu.

Warum ist Begrünung so wichtig?

Der erste offensichtliche Vorteil der Begrünung ist die Schönheit. Hamburg ist eine Großstadt mit dicht besiedelten Vierteln. Blumenbeete auf allen Straßen und entlang der Wege gepflanzte Bäume machen das Stadtbild ästhetischer. Hamburg zieht Touristen aus aller Welt an, die oft von der grünen Stadt beeindruckt sind. Die gepflanzten Pflanzen in Kombination mit den zahlreichen Gewässern bieten schöne Ausblicke und ideale Bedingungen für Fotos.

Die Vielzahl an Grünflächen in Hamburg bringt viele positive Effekte mit sich:

  • Kühlung und Temperaturregulierung: Bäume spenden Schatten, der besonders an heißen Tagen geschätzt wird. Häufig anzutreffende Bäume wie Buchen, Eichen und Ahorn reflektieren zudem Sonnenenergie.
  • Sauerstoffanreicherung der Luft: Trotz der ökologischen Bemühungen der Hamburger Unternehmen verursacht menschliche Aktivität Umweltschäden. Grünflächen absorbieren Kohlendioxid, produzieren Sauerstoff und reinigen die Luft von Staub.
  • Normalisierung des Windregimes: Als Stadt am Wasser ist Hamburg häufig starken Winden ausgesetzt. Pflanzen reduzieren die Beweglichkeit der Luftmassen.

Gründächer und Fassadenbegrünung

Die Begrünung von Fassaden ist eine Initiative von Umweltaktivisten, die in den Jahren 2023–2024 zu einem Trend wurde. Die Stadtverwaltung unterstützt diese Idee und bietet Hamburgern Subventionen, die einen Teil der Kosten für die Begrünung der Fassaden abdecken. Sowohl Eigentümer kommerzieller Gebäude als auch Privatpersonen beteiligen sich an dieser Initiative.

Ziel der Fassadenbegrünung ist es, Hamburg an den sich rasch verändernden Klimawandel anzupassen. Begrünte Dächer und Fassaden verbessern das Mikroklima und bieten folgende Vorteile:

  • Natürlicher Schutz vor Hitze und Kälte: Begrünte Fassaden sind eine umweltfreundliche Alternative zu Klimaanlagen.
  • Zusätzliche Schallisolierung: Hochwertige Begrünung schützt vor Straßenlärm.
  • Lebensraum für Insekten und Vögel: In Hamburg, einer Großstadt, wird der Vogelgesang zunehmend seltener, sodass dieser Vorteil besonders wichtig ist.

Von 2024 bis 2027 sind mehr als 3 Millionen Euro aus dem städtischen Haushalt für die Begrünung von staatlichen Gebäuden und die teilweise Kompensation für private Immobilienbesitzer vorgesehen.

Weitere Projekte und Ideen

Hamburg fördert aktiv Programme für städtischen Gartenbau. Früher galt die Pflege eines eigenen Gartens als Privileg für Hausbesitzer. Heute können Hobbygärtner staatliche Grundstücke mieten, um Obstbäume, Blumen und Gemüse anzubauen. So entstehen in der industriellen Großstadt grüne Oasen.

Darüber hinaus werden Gärten auf Schulgeländen, in Kindergärten und anderen öffentlichen Einrichtungen angelegt. Sogar auf den Dächern verlassenen unterirdischen Gebäuden findet man manchmal prachtvolle Blumenbeete. Diese werden aus dem städtischen Haushalt finanziert. Die Mittel werden für den Kauf von Pflanzen, Ausrüstung, Bewässerungswasser und Gärtnergehälter verwendet.

Kein Wunder, dass Hamburg im Jahr 2011 als „Grüne Hauptstadt Europas“ ausgezeichnet wurde. Die gemeinsamen Bemühungen der Stadtverwaltung und der Einwohner bestätigen, dass dieser Titel verdient ist.

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