Hamburg ist eine kulturell reiche und wunderschöne Stadt, die wirtschaftlich eine entscheidende Rolle für die Entwicklung des Landes spielt. Das Herzstück und der wichtigste Arbeitgeber der Stadt ist der Hamburger Hafen. Er zieht nicht nur Touristen an, sondern auch Unternehmen, die auf den Wassertransport ihrer Güter angewiesen sind.
Doch trotz seines Nutzens kämpfen die alten Hafenbecken Hamburgs, beispielsweise in den Stadtteilen Altona oder Bergedorf, mit einem ernsthaften Problem: der Verschmutzung alter Docks. Große Mengen an Müll, Metall und verschiedensten Abfällen sammeln sich in diesen Gewässern und bedrohen die Schönheit der Stadt sowie das Ökosystem der Elbe. Weiter hamburgname.
Das Problem der verschmutzten Docks
Der Hamburger Hafen ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Hansestadt. Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung spielen im Hafen eine bedeutende Rolle. Dennoch sammeln sich in den alten Hafenbecken Schlamm, Sedimente und sogar vergessene Fahrräder, Flaschen und Metall. Solcher Müll zeigt, wie vielfältige Abfälle durch wilde Müllablagerungen ins Wasser gelangen.
Ein weiteres erhebliches Problem ist das Sediment, das sich aufgrund der Gezeiten auf dem Grund der Elbe und im Hafenbecken ablagert. Dieses Sediment enthält Schwermetalle, Pestizide und Medikamentenrückstände, die sich in den Becken absetzen. Dies führt dazu, dass große Schiffe und Containerschiffe manchmal nicht pünktlich den Hafen erreichen oder an den vorgesehenen Terminals anlegen können. Die Hamburg Port Authority (HPA) ist für die Sicherstellung ausreichender Wassertiefen im Hafen verantwortlich und bemüht sich, dieses Problem zu lösen. Die Reinigung dieses Schlamms kostet Hamburg jährlich Millionen von Euro, da er nicht nur entfernt, sondern auch entsorgt werden muss.
Werden die Probleme der Dockverschmutzung nicht angegangen, kann dies zu erheblichen Schwierigkeiten führen, die nicht nur die Schiffbarkeit, sondern auch die Fauna und Flora beeinträchtigen. Gelegentlich kann dies auch zu massivem Fischsterben führen.
Reinigungsmethoden
Um größere Probleme zu vermeiden, müssen die alten Hafenbecken gereinigt werden. Diese Arbeit in Hamburg umfasst manuelle Tätigkeiten, verschiedene Technologien und ehrenamtliche Initiativen. Die Hamburg Port Authority (HPA) verwaltet den Hafen seit 2005 und sorgt dort für Effizienz und Sicherheit. Im Rahmen der HPA wird in der Metropole das Schiff „Njörd“ für die Spülreinigung von Hafenbecken und Fahrwassern eingesetzt.

Erwähnenswert ist auch das Projekt ELSA (Elbsedimente), das die Ökosysteme der Hafenbecken mit den angrenzenden Gewässern wiederherstellt. Dieses Projekt wurde 1998 ins Leben gerufen, um Ablagerungen zu identifizieren. Es sammelt Daten, überwacht den Toxingehalt und setzt staatliche Programme um. Sind die Grenzwerte zulässig, werden die kontaminierten Sedimente abtransportiert und in speziellen Anlagen behandelt.
Um Müll von der Oberfläche zu entfernen, werden Freiwillige und sogar Taucher eingesetzt. In Hamburg unterstützen lokale Organisationen wie der „Ewer-Verein“ solche Aktivitäten, indem sie Boote und diverse Ausrüstung zur Verfügung stellen. Seit 2024 können Seeschiffe außerdem ihr Ballastwasser im Hamburger Hafen reinigen. Die Internationale Seeschifffahrts-Organisation (IMO) verlangt von Seeschiffen, Ballastwasser zu reinigen, um die Ausbreitung nicht-einheimischer Organismen beim Ablassen des Wassers zu verhindern.
Auch die Gruppe „Global Green Ports“ übernimmt Verantwortung für die Umwelt. Sie verfolgt einen regenerativen Ansatz, sammelt und verarbeitet Abfälle gemäß internationalen Normen. Die Gruppe ist zuständig für: Sammlung und Transport von Ölrückständen, Behandlung ölhaltiger Rückstände, Abwasserreinigung, Verwaltung von Schiffsrückständen, Reinigung von Schiffstanks und Regulierung von Ölverschmutzungen.
Als Regulierungsbehörde fungiert die „BUKEA“ (Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft), die die Durchführung von Projekten überwacht, Normen festlegt und Reinigungssysteme koordiniert, um Umweltrisiken vorzubeugen.
Die Rolle der Hamburger bei der Reinigung der Hafenbecken
Auch die Stadtbewohner spielen eine Rolle bei der Reinigung der alten Docks. In der Metropole gibt es die „Stadtreinigung Hamburg“ (SRH), die sich nicht nur um die Sauberkeit von Straßen und Parks kümmert, sondern auch an der Problematik der Entsorgung von Abfällen arbeitet, die aus dem Wasser entfernt werden. Beispielsweise werden im Wasser oder in Docks gefundene Fahrräder oder E-Scooter an diese Organisation übergeben, wo sie recycelt oder der Polizei übergeben werden. Die SRH organisiert Aktionen zur Reinigung der Elbufer, insbesondere nach großen Festlichkeiten.

Wenn Bürger Müll entdecken, können sie dies umgehend über eine Hotline melden. Auch ein Online-Formular für Anfragen und eine spezielle mobile App stehen zur Verfügung.
Herausforderungen und Perspektiven
Trotz aller aktiven Maßnahmen verschiedener Dienste und Unternehmen steht das Reinigungsprogramm vor Problemen. So wird die Entsorgung durch toxische Sedimente erschwert, die Schwermetalle enthalten, die sich noch aus Zeiten der Industrialisierung angesammelt haben. Moderne Abfälle wie E-Scooter sind schwer zu recyceln. Auch ist eine große und ständige Finanzierung durch die Stadt und Organisationen für die Schlammreinigung erforderlich. Selbstverständlich plant Hamburg zukünftig, Technologien zu verbessern, Reinigungssysteme zu automatisieren und die Bewohner zu ermutigen, die Abfallmenge zu reduzieren, damit diese nicht in die Elbe gelangt.
Die Reinigung der alten Docks in Hamburg ist somit eine komplexe Aufgabe, die nicht nur die Stadtbewohner, sondern auch Technologien, Freiwillige und kommunale Initiativen vereinen muss. Die Metropole bleibt ein Beispiel für die effektive Zusammenarbeit von Gemeinschaft und Behörden, die nicht nur die Natur schützen, sondern sich auch um das Juwel der Stadt kümmern.
Verwendete Quellen:
- https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/behoerden/bukea/aktuelles/pressemeldungen/2024-05-31-bukea-ballastwasser-903820
- https://gp-hamburg.de/service/hafenauffangeinrichtungen/
- https://www.stadtreinigung.hamburg/stadtsauberkeit/strassen-wege/
- https://elsa-project.de/
- https://www.hamburg-port-authority.de/en/
- https://www.hafen-hamburg.de/de/presse1/news/vermuellung-der-meere-stoppen-senat-schafft-anreize-schiffsmuell-im-hafen-zu-entsorgen-und-nicht-auf-see-34238/
