Hamburg ist eine wunderschöne Metropole, die mit ihrer Fülle an historischen Gebäuden, urbanen Landschaften, Parks, Geschäften und atemberaubenden Ausblicken beeindruckt. Das Stadtleben bietet unzählige Möglichkeiten für Arbeit und Freizeit. Doch jeder Hamburger möchte auch qualitativ hochwertige Produkte genießen, die voller Geschmack und Aroma sind. Die große Frage ist natürlich: Wo und von wem bekommt man frisches und gutes Gemüse.
Die Hamburger kennen die „Behr AG“ sehr gut. Dieses deutsche Gemüseunternehmen ist auf den Anbau, den Verkauf und die Logistik von Gemüse spezialisiert. Es ist einer der größten Gemüsebetriebe in der Nähe von Hamburg und beliefert Supermärkte sowie Lebensmittelunternehmen in ganz Europa. Dank solcher Betriebe können die Hamburger das ganze Jahr über frische, hochwertige Lebensmittel genießen. Mehr dazu auf hamburgname.
Ein Generationenbetrieb
Die „Behr AG“ ist ein Familienunternehmen, das bereits in fünfter Generation geführt wird. Seine Wurzeln reichen zurück zu einem kleinen Gemüsehof in Rosenweide, nahe Hamburg. Im Jahr 1895 wurden dort Gemüse im Freiland angebaut und dann mit Lastkähnen über die Elbe zum Verkauf auf den Hamburger Großmarkt transportiert. Jahr für Jahr expandierte das Geschäft, und die Landwirte begannen, neue Salatsorten und Gemüsesorten zu entwickeln und einzuführen.
1983 übernahm Rudolf Behr die Unternehmensführung von seinem Vater – ein Schlüsselmoment in der Geschäftsentwicklung. Unter seiner Leitung wurde die Anbaufläche auf 4000 Hektar erweitert. Bemerkenswert ist, dass 600 Hektar davon nach ökologischen Standards bewirtschaftet werden.
Innovationen des Unternehmens
Der Firmenname steht symbolisch für hochqualitatives Gemüse, denn die „Behr AG“ bietet ihren Kunden sichere Produkte. Das Gemüse ist optisch ansprechend, schmeckt natürlich und erfüllt alle ökologischen und sozialen Anforderungen beim Anbau. Heute liegen die Anbauflächen in Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Spanien und Südhessen. Die Vielzahl der Felder ermöglicht die ganzjährige Belieferung mit frischem Gemüse. Es wird hauptsächlich im Freiland unter Nutzung der Sonnenkraft angebaut. In Deutschland wächst das Gemüse im Sommer, während es in Spanien im Winter angebaut wird. Das Unternehmen setzt auf natürlichen Anbau mit Sonnenlicht und Wind, wo die Pflanzen in einer natürlichen Umgebung gedeihen.

Biologischer Anbau wird bei Behr AG bereits seit 1998 praktiziert. Dabei kommen umweltfreundliche landwirtschaftliche Methoden zum Einsatz, die einen gesunden Boden fördern, die Umwelt nicht belasten und die Artenvielfalt unterstützen. Im ökologischen Landbau sind Pflanzenschutz und Düngung ausschließlich mit natürlichen Mitteln möglich. Die „Behr AG“ baut ihr Gemüse ausschließlich nach den Prinzipien der kontrollierten integrierten Produktion an. Diese Methode ist umweltfreundlich und kombiniert ökologischen Landbau, den Einsatz von Nützlingen und das Abdecken der Felder mit Netzen gegen Schädlinge.
Bei der Arbeit auf den Feldern kommt auch ein 12-Meter-Dammsystem zum Einsatz. Diese Bearbeitungsbreite ist umweltfreundlicher und effizienter als die bisher üblichen 1,5-Meter-Systeme. Weniger Fahrspuren reduzieren die Fläche, die unter Erosion und Bodendruck leidet, und minimieren Emissionen sowie den Einsatz von Düngemitteln und Wasser. Ein innovatives System zur Unkrautbekämpfung nutzt Videoüberwachung, um Unkraut auf ökologische und arbeitsintensive Weise zu kontrollieren. Das System kann Unkraut von Gemüsepflanzen unterscheiden und die Reihen effektiv von Unkraut befreien. So wird der Pestizideinsatz reduziert. Ein externes Dämpfungssystem hilft, Kulturen zu wachsen, indem es Schädlinge auf umweltfreundliche Weise entfernt.
Produktsortiment

Das Unternehmen baut nicht nur bekannte Produkte an, sondern führt auch regelmäßig Neuheiten ein:
- Eisbergsalat: Im Jahr 1977 brachte das Unternehmen den Eisbergsalat auf den deutschen Markt. Die Behr AG machte ihn bei den Verbrauchern beliebt. Gereinigt bis zum zarten Salatkopf und in Folie verpackt, wird er von den Kunden gekauft.
- Mini Romanasalat: 1997 kam ein kompakter Salat auf den Markt, der heute zu den beliebtesten gehört. Sein milder, süßer Geschmack begeisterte viele.
- Bluccoli: Eine Kombination aus Blumenkohl und Brokkoli, die 1998 auf den Markt kam. Dieser Name hat sich weithin etabliert.
- SalaRico: Dieser Salat vereint zwei klassische Salatgeschmäcker. Er ist knackig wie Eisberg und aromatisch wie Romanasalat. 2009 eingeführt, ist er seither ein Gourmet-Salat.
- Mini-Pak Choi: 2012 kam eine weitere Neuheit auf den Markt. Dieser Salat galt in Südostasien jahrhundertelang als Delikatesse und ist heute ein Trendprodukt.
Insgesamt wachsen auf den Feldern des Unternehmens rund 60 verschiedene Kulturen. Diese Vielfalt ermöglicht eine ganzjährige Versorgung mit frischem Gemüse.
Herausforderungen und Perspektiven
Trotz aller Herausforderungen, wie Klimawandel und steigende Energiekosten, passt sich die „Behr AG“ an die modernen Gegebenheiten an. Das Unternehmen kümmert sich um die Umwelt und versucht, den Boden so lange wie möglich zu bedecken, da aus unbepflanztem Boden mehr Kohlenstoff entweicht. Zukünftig plant das Unternehmen, den Anbau im Bio-Segment zu erweitern und neue Sorten einzuführen, um die Menschen auch weiterhin mit gesunden Produkten zu versorgen.
Die „Behr AG“ ist somit ein hervorragendes Beispiel für den Einsatz moderner Technologien in der Landwirtschaft. Sie hat ein hohes Entwicklungsniveau erreicht und ist zu einem der größten Gemüseunternehmen Deutschlands aufgestiegen. Das Unternehmen pflegt Familienwerte, investiert in Innovationen und Nachhaltigkeit. Im Jahr 2025 feiert es sein 130-jähriges Bestehen.
Verwendete Quellen:
