Ökologischer Verkehr in Hamburg

Der öffentliche Verkehr in Hamburg ist so gut ausgebaut, dass man in der Stadt problemlos ohne eigenes Auto auskommen kann. Seit Jahrzehnten werden die Buslinien, als beliebtestes Verkehrsmittel, kontinuierlich erweitert und verbessert, um den Komfort für Einwohner und Touristen zu gewährleisten. Seit den 2000er-Jahren fördert die Stadt Hamburg die Einführung umweltfreundlicher Verkehrsmittel. Zahlreiche Projekte wurden bereits umgesetzt und viele davon gelten als äußerst erfolgreich. Mehr dazu auf hamburgname.eu.

Bedeutung des Verzichts auf Dieselbusse

In Hamburg, wie in den meisten großen europäischen Städten, waren Dieselbusse lange Zeit die gängigsten Verkehrsmittel. Gleichzeitig warnt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) regelmäßig vor den schädlichen Auswirkungen von Abgasen auf die Gesundheit und die Umwelt. Abgase gelten als genauso giftig wie Senfgas oder Asbest und werden in enormen Mengen produziert.

Um die Emission von Kohlendioxid und dessen Schäden zu verringern, wurden in Europa ab den 2000er-Jahren Projekte zur Einführung umweltfreundlicher Verkehrsmittel in Großstädten entwickelt. Hamburg gilt als eine der grünsten Städte Deutschlands und wird oft sogar als „Ökohauptstadt Europas“ bezeichnet, wobei die Lebensqualität der Einwohner nach allen Maßstäben hoch bleibt. Hamburg gehörte zu den ersten deutschen Städten, die umweltfreundliche Busse einführten.

Umweltfreundliche Busse auf Hamburgs Straßen

Seit 2020 bestellen die Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) und andere große Verkehrsgesellschaften ausschließlich umweltfreundliche Busse. In wenigen Jahren hat sich ihre Anzahl deutlich erhöht, und bis Ende 2023 fuhren über 300 batterieelektrische Busse auf verschiedenen Routen durch Hamburg. Zwar sind Dieselbusse weiterhin im Einsatz, doch wird prognostiziert, dass deren Anzahl in sechs bis sieben Jahren stark reduziert sein wird, bis sie vollständig durch Elektromodelle ersetzt werden.

Das Hauptmerkmal der neuen Busse ist ihre Umweltfreundlichkeit und Sicherheit für die Umwelt. Die Reduzierung der Kohlendioxidemissionen hat bereits erste Erfolge gezeigt. Die Hamburger Umweltorganisation NABU erklärte, dass noch größere Fortschritte erzielt werden könnten, wenn auch die Schiffe der HADAG elektrifiziert würden. Die Stadtverwaltung plant, diese Idee ebenfalls zu unterstützen, um die Umwelt weiter zu verbessern.

Wasserstoffbusse in Hamburg

In Hamburg wird eine weitere Technologie umgesetzt, um die Stadt mit umweltfreundlichen Wasserstoffbussen auszustatten. Erstmals wurde Anfang der 2000er-Jahre über sie berichtet. Hamburg war eine der ersten deutschen Städte, die Wasserstoffbusse testweise anschaffte. Bis 2024 war ihre Anzahl geringer als die der batteriebetriebenen Elektrobusse. Dennoch gilt das Projekt als vielversprechend, und in naher Zukunft sollen mehr dieser Busse eingeführt werden. Sie sind leicht an ihrem ungewöhnlichen Dachdesign zu erkennen.

Ein Wasserstoffbus unterscheidet sich von einem batterieelektrischen Bus dadurch, dass die Energie für den Antrieb direkt während der Fahrt in einer Brennstoffzelle erzeugt wird. Dieser Verkehrsträger konnte sich in Hamburg bisher nicht durchsetzen, da die Produktionskosten hoch sind und es Herausforderungen bei der Speicherung und dem Transport von Wasserstoff gibt, da er sehr flüchtig ist.

Fortschritte in der Infrastruktur

Die Anzahl der umweltfreundlichen Busse in Hamburg nimmt weiter zu, und die Infrastruktur der Stadt wird modernisiert. So wurde bis 2020 der erste Busbahnhof Deutschlands eröffnet, der speziell für Elektrobusse ausgelegt ist. Die Hamburger sind stolz auf die Umsetzung ihrer „grünen“ Projekte und hoffen, dass diese auch auf den Hafen ausgeweitet werden.

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