„Grüner Tourismus“ in Hamburg

In den letzten Jahren hat die Zahl der Menschen, die „grünen“ oder ökologischen Tourismus bevorzugen, zugenommen. Moderne Stadtbewohner genießen es, natürliche Gebiete zu besuchen, die kaum von menschlichen Eingriffen betroffen sind. Hamburg und seine Umgebung bieten zahlreiche Orte, die Naturliebhaber begeistern werden. Hier sind einige der beliebtesten unter ihnen. Mehr dazu auf hamburgname.eu.

Parks – grüne Oasen mitten in der Großstadt

Die Schönheit der Natur kann man selbst in den zentralen Stadtteilen Hamburgs genießen. Dank der bekannten Grünanlagen erfreuen sich Besucher das ganze Jahr über an der Vielfalt der Pflanzenwelt. Zu den beliebtesten Parks unter Touristen aus aller Welt gehören:

Der Loki-Schmidt-Garten. Diese grüne Oase ist schon lange bei Naturliebhabern beliebt. Das Gelände gehört zur Universität Hamburg und liegt in der Nähe der Elbe. Der Garten wurde nach Loki Schmidt benannt, einer bekannten Umweltschützerin, die ihr Leben der Erhaltung und Erweiterung dieses grünen Stadtgebietes widmete. Dank ihrer Bemühungen beherbergt der Garten viele seltene Pflanzenarten.

Der Stadtpark. Einer der ältesten Parks Hamburgs, der als „grünes Herz“ der Stadt bezeichnet wird. Hier verbringen Einheimische und Touristen gerne Zeit mit ihren Familien. Der Park bietet eine gepflegte Umgebung, zahlreiche Freizeitmöglichkeiten und alles, was für einen angenehmen Aufenthalt notwendig ist. Doch das Herzstück des Parks bleibt die reiche Pflanzenwelt und die atemberaubenden Ausblicke von den Aussichtspunkten.

Der Jenischpark. Dieser Park liegt an der Elbe und beherbergt ein kleines Museum. Er wurde 1797 angelegt und ist heute ein Naturschutzgebiet. Trotz seiner überschaubaren Größe zieht er mit seiner natürlichen Schönheit von Wiesen, alten Ahornbäumen, Kastanien und anderen Bäumen viele Besucher an. Kleine Teiche, seltene Pflanzen und gepflegte Blumenbeete schaffen eine angenehme Atmosphäre.

Weitere Orte für Naturliebhaber

Einige Orte sind besonders bei Anhängern des ökologischen Tourismus gefragt. Diese Gebiete sind oft großflächig und bestechen durch ihre unberührte Natur. Für solche Ausflüge sollten Touristen bequeme Kleidung und Schuhe wählen sowie genügend Zeit einplanen. Beliebte Ziele sind beispielsweise:

Altonaer Volkspark. Mit einer Fläche von 205 Hektar ist er der größte Park Hamburgs. Die sanfte, hügelige Landschaft eignet sich hervorragend für Spaziergänge und lädt dazu ein, die unberührte Natur zu genießen. Bis 2024 wurden im Altonaer Volkspark über 11.000 einzelne Pflanzenarten gepflanzt, von denen viele vom Aussterben bedroht sind.

Fischbeker Heide. Ein weiteres großes Naturschutzgebiet mit Wiesen, Wäldern, Gewässern und zahlreichen Blumenwiesen. Die Fischbeker Heide ist ideal für ausgedehnte Spaziergänge. Beliebt sind auch die Radwege, die es ermöglichen, mehr von der Naturschönheit zu erleben als bei Fußwanderungen.

Naturschutzgebiet Höltigbaum. Dieses Schutzgebiet befindet sich am Stadtrand Hamburgs und ist sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Es grenzt an das Naturschutzgebiet Stellmoorer Tunneltal und zusammen erstrecken sie sich über mehr als 700 Hektar. In früheren Jahrhunderten war das Gebiet ein Truppenübungsplatz, heute ist es ein beliebtes Ziel für Naturfreunde. Hier gibt es zahlreiche seltene Pflanzen- und Tierarten. Besucher kommen oft mit Zelten für mehrere Tage, um die Natur zu erleben.

Faszinierende Tierwelt

Eine besondere Freude für Anhänger des „grünen Tourismus“ ist die Begegnung mit der Tierwelt. In Hamburg gibt es dazu folgende Möglichkeiten:

Hirschpark. Im Volksmund wird er „Hirschpark“ genannt, da hier Hirsche, Damwild und andere Tiere leben. Besucher können auch Wasservögel und Pfauen beobachten – eine großartige Gelegenheit für einzigartige Fotos. Der Hirschpark liegt im Bezirk Altona und ist gut an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden.

Wildpark Schwarze Berge. Dieser Wildpark liegt in der Nähe von Hamburg. Die Wälder und Felder des Parks, die kaum vom Menschen beeinflusst wurden, bieten ideale Lebensräume für die heimischen Tiere. Viele leben in freier Wildbahn, während für einige geräumige Gehege eingerichtet wurden. Besucher beobachten hier das Verhalten von Zwergziegen, Hirschen, Schweinen, Waschbären, schottischen Hochlandrindern und anderen Tieren in ihrem natürlichen Lebensraum. Mit Genehmigung der Parkverwaltung dürfen Tiere sogar gefüttert werden.Wildpark Eekholt. Ein weiterer Wildpark, in dem über 100 Tierarten zu sehen sind. Besonders auffällig sind die großen Gehege, die den Bedürfnissen der Tiere gerecht werden. Der ganzjährig geöffnete Wildpark Eekholt kooperiert mit verschiedenen Freiwilligenorganisationen. Hier werden Tiere und Vögel aufgenommen, die rehabilitiert werden müssen. Ein Spaziergang durch diesen Wildpark bietet die Möglichkeit, die Vielfalt der Flora und Fauna der Region zu bewundern.

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