Öffentliche Toiletten in Hamburg: Funktion und Verfügbarkeit

Hamburg ist eine Stadt mit beeindruckender Architektur, idyllischen Uferpromenaden und kulinarischen Köstlichkeiten. Jedes Jahr zieht die Metropole zahlreiche Touristen an, die Spaziergänge genießen, die Geschichte der Stadt erkunden oder ein Picknick veranstalten möchten. Mehr dazu auf hamburgname.eu.

Mit dem großen Zustrom von Menschen entsteht die natürliche Notwendigkeit, öffentliche Toiletten zu nutzen. Die Stadtverwaltung versteht die Wichtigkeit, die Anzahl der öffentlichen Toiletten zu erhöhen, stößt jedoch dabei manchmal auf Hindernisse.

Öffentliche Toilettenanlagen

In Hamburg gibt es etwa 200 öffentliche Toiletten. Ein Teil davon wird von der Stadt verwaltet, ein anderer Teil wird an Kioske, Cafés und Geschäfte vermietet. Häufig suchen Touristen oder Besucher der Stadt nach Toiletten in fußläufiger Nähe. Rund um die Uhr zugängliche Toiletten mit verschiedenen Annehmlichkeiten befinden sich am Hauptbahnhof. Dort gibt es moderne sanitäre Einrichtungen, Toiletten für Menschen mit Behinderungen sowie Wickelräume. Am Hauptbahnhof stehen fünf Toiletten zur Verfügung: in der Wandelhalle, in der Nähe der Eingänge, an Gleis 14 und in der Rotunde, die den Bahnhof mit dem Stadtzentrum verbindet.

Im Jahr 2017 übernahm die Firma „City Cleaning“ den Bau, die Wartung und den Betrieb der öffentlichen Toiletten in Hamburg. Die Hochbahn betreibt zudem 28 Toiletten an ihren Stationen, und die „Wall AG“ verwaltet 9 automatische Toilettenanlagen. In den letzten Jahren hat die Stadt umfassende Renovierungsarbeiten an den öffentlichen Toiletten durchgeführt und neue Anlagen in der Innenstadt, in Harburg, Rissen und Eidelstedt gebaut. Die Bezahlung ist sowohl mit Münzen als auch mit Karten möglich, einschließlich kontaktloser Zahlung. Nach jeder Benutzung wird die Toilettenschüssel automatisch gereinigt.

Die neuen öffentlichen Toiletten bieten zusätzliche Funktionen. An der Außenfassade gibt es einen Kompressor für Fahrradreifen, Ladestationen für Elektrofahrräder und Wasserspender. Auf Bildschirmen werden Informationen zu den Dienstleistungen der Stadtreinigung Hamburg (SRH) wie Müllentsorgung, Recycling und WLAN-Anbindung angezeigt. Besucher können die Urinale kostenlos nutzen, während für Sitztoiletten und Wickeltische eine Gebühr erhoben wird. Besonders praktisch ist der zusätzliche Service für Mütter mit Kleinkindern, darunter ein „Kindersitz“, der es ermöglicht, das Kind sicher abzusetzen und gleichzeitig freie Hände zu haben.

Herausforderungen der öffentlichen Toiletten

Trotz der Fortschritte gibt es noch einige Herausforderungen. Mit dem steigenden Tourismus reichen die bestehenden Toiletten oft nicht aus. Aktivisten fordern zusätzliche Toiletten, insbesondere für Kinder und ältere Menschen, um ihnen ein freies Bewegen in Hamburg zu ermöglichen.

Besonders problematisch ist die geringe Anzahl von Toiletten in der Nähe von Spielplätzen. Von 761 Spielplätzen verfügen nur 11 über Toiletten. Eltern bemängeln, dass Kinder oft nicht lange warten können, während die Eltern nach einer Toilette suchen. Obwohl in vielen touristischen Bereichen Toiletten installiert wurden, fehlen sie oft dort, wo Kinder spielen.

Während der warmen Jahreszeiten halten sich mehr Menschen im Freien auf, was zusätzlichen Bedarf an mobilen Toiletten verursacht. In Bereichen ohne Toiletten nutzen Menschen oft Büsche oder versteckte Ecken in Grünanlagen, was hygienische Probleme und Müll verursacht. Für die Mitarbeiter der Grünflächenpflege bedeutet dies zusätzliche Arbeit, da sie Fäkalien und Müll entfernen müssen.

Fazit

Ein Indikator für die Lebensqualität in einer Stadt ist der Zugang zu öffentlichen Toiletten. In Hamburg gibt es zwar viele Toiletten, doch sie decken den Bedarf von Einwohnern und Touristen nicht vollständig ab.

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