Hamburg wird als eine der Ökohauptstädte Europas bezeichnet. Die Stadt gilt als bedeutende Metropole mit zahlreichen Industrieunternehmen. Doch die meisten Hamburger nehmen Umweltprobleme sehr ernst und tun ihr Möglichstes, um die Natur zu schützen. Umweltaktivisten der Stadt organisieren regelmäßig Veranstaltungen, um die Öffentlichkeit auf die wichtigsten Umweltprobleme aufmerksam zu machen. Mehr auf hamburgname.eu.
Mülltrennung

Für die Hamburger ist Mülltrennung eine Selbstverständlichkeit, die seit 2015 gesetzlich streng kontrolliert wird. Jeder umweltbewusste Bürger entsorgt Abfälle nur in die entsprechenden Container: in blaue für Papier, braune oder rote für Lebensmittelabfälle, gelbe für Plastik und Verpackungsmaterialien. Für andere Abfälle gibt es schwarze Container in der Stadt.
Umweltaktivisten organisieren mit Unterstützung der Hamburger Stadtreinigung regelmäßig die Aktion „Hamburg räumt auf!“, zu der alle Interessierten eingeladen sind. Private Unternehmen leisten finanzielle Unterstützung, und engagierte Bürger helfen tatkräftig mit. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Sauberkeit in entlegenen Stadtteilen sowie auf die Begrünung Hamburgs gelegt.
Wassersparen
Für die Hamburger ist Trinkwasser eine wertvolle Ressource, die geschützt werden muss. Damit Wasser nicht unkontrolliert in die Kanalisation fließt, empfiehlt „Hamburg Wasser“ den Hamburgern:
- Wasch- und Spülmaschinen vollständig zu beladen;
- Wasser, wo möglich, doppelt zu nutzen;
- Regenwasser für den Garten oder Balkon zu verwenden;
- wassersparende Spülkästen und andere Badezimmergeräte zu verwenden;
- Lecks, die zu Wasserverlust führen, schnell zu beheben.
Zudem hat „Hamburg Wasser“ einen speziellen Wasserverbrauchsrechner entwickelt, der auf der offiziellen Website des Unternehmens verfügbar ist. Ziel ist es, jeden Hamburger zu einem bewussten Nutzer der Ressource Wasser zu machen und ehrlich zu beurteilen, wie sinnvoll er Wasser einsetzt.
Nutzung von Bio-Kosmetik und Bio-Lebensmitteln

Bio-Kosmetik wird nicht an Tieren getestet und enthält keine umweltschädlichen Stoffe. Bio-Lebensmittel sind nicht nur für den Menschen, sondern auch für die Umwelt sicher, da sie keine Nitrate, Schwermetalle oder andere synthetische Chemikalien enthalten. Unter den Hamburgern sind Geschäfte mit Bio-Produkten besonders beliebt, wie:
- Mimulus Naturkosmetik;
- Werte Freunde;
- Ovieschoen;
- Health food store im Hammer Park Felix Schmidt;
- Biomarkt Barmbek;
- Alnatura;
- sowie andere Geschäfte für Naturprodukte, Kosmetik und Hygieneartikel.
Auch Produkte von Bauernhöfen, die auf lokalen Märkten oder in Online-Shops erhältlich sind, erfreuen sich großer Beliebtheit.
Nachhaltiger Umgang mit Kleidung
Zum einen trifft man unter den Hamburgern selten auf „Shopaholics“, die ständig ihre Garderobe mit neuen Stücken erweitern. Zum anderen legen die Einheimischen mehr Wert auf Komfort als auf Trends und bevorzugen Kleidung aus natürlichen Stoffen. Solche Kleidung enthält keinen Polyester – ein Material, das die Umwelt erheblich schädigt, da es Mikroplastik freisetzt, das alle bekannten Ökosysteme verschmutzt.Darüber hinaus gibt es in Hamburg die Möglichkeit, nicht mehr benötigte Kleidung für Recycling oder Bedürftige zu spenden. Dafür gibt es spezielle Container, in die verpackte Kleidung gelegt werden kann. Auch viele ehrenamtliche Organisationen und Wohltätigkeitsstiftungen nehmen Kleidung an. Beliebt sind beispielsweise die Stiftungen „HelpStore“ (Elbstraße 264) oder „Albert-Schweitzer-Haus“ (Schulweg 30).
