Haupt-Ökotrends in Hamburg

Über Umweltschutz in Hamburg sprechen alle – von Schülern bis hin zu Regierungsvertretern und Großunternehmern. Kein Wunder, denn die Auswirkungen ökologischer Krisen zu Beginn des 21. Jahrhunderts haben alle europäischen Länder, einschließlich Deutschlands, betroffen. Das Land führte eine Reihe von Neuerungen in allen Lebensbereichen ein. Die Menschen wurden aufgerufen, sich um die Umwelt zu kümmern, was zu positiven Ergebnissen führte. 2011 erhielt Hamburg den Titel „Umwelthauptstadt Europas“. In der Stadt entwickelten sich eigene Ökotrends, die von den Einheimischen gerne unterstützt werden. Mehr auf hamburgname.eu.

Bewusster Konsum und Wiederverwendung

Umweltaktivisten fordern dazu auf, vor dem Kauf eines neuen Gegenstands zu fragen: „Brauche ich das wirklich? Kann ich nicht auf das zurückgreifen, was ich bereits habe?“ Generell konzentrieren sich die Hamburger darauf, nur notwendige Dinge zu kaufen. Außerdem ist es in der Stadt üblich, funktionierende, aber nicht mehr benötigte Gegenstände wie Haushaltsgeräte für Bedürftige bereitzustellen. Solche Sammelpunkte gibt es in vielen Stadtteilen und stehen allen offen.

Statt Kleidung, Schuhe und andere persönliche Gegenstände einfach wegzuwerfen, spenden die Hamburger diese an Wohltätigkeitsorganisationen oder verkaufen sie günstig auf Flohmärkten und Online-Plattformen. Beliebte Plattformen für den Verkauf und Kauf gebrauchter Artikel sind:

  • „PackMee“
  • „Momox“
  • „Buddy & Selly“
  • und weitere Plattformen.

Der Kauf gebrauchter Waren ist Teil eines bewussten Konsumtrends. Viele Hamburger verkaufen und kaufen Second-Hand-Artikel problemlos.

Weitere Trends

Hamburg setzt seit Langem auf den Verzicht auf Einweggeschirr, Verpackungen und andere Wegwerfartikel. Die Einwohner unterstützen diesen Trend aktiv, indem sie:

  • Mülltrennung praktizieren: In Hamburger Haushalten gibt es mindestens drei Mülltonnen. Die Bewohner trennen ihre Abfälle und entsorgen sie in entsprechende öffentliche Container.
  • Mehrwegbeutel verwenden: Stofftaschen sind bei Hamburgern besonders beliebt. Sie sind nicht nur umweltfreundlich, sondern auch ein Ausdruck von Individualität. Viele kaufen oder nähen ihre Taschen selbst. Stoffe und Materialien dafür sind in Geschäften wie „Der Stoff“, „Selfmade | STOFF & STIL“ und anderen erhältlich.
  • Thermobecher kaufen: Statt Kaffee oder andere Getränke in Einwegbechern zu kaufen, verwenden Hamburger eigene Thermobecher. Interessanterweise gewähren einige Cafés Rabatte, wenn Kunden ihre eigenen Becher mitbringen.

Ein weiterer Trend ist der Verzicht auf das eigene Auto. Zwar entscheiden sich nur wenige für einen vollständigen Verzicht, doch dank des dichten Netzes an öffentlichen Verkehrsmitteln in Hamburg greifen viele regelmäßig darauf zurück. Mehrmals im Jahr ruft die Stadt einen „autofreien Sonntag“ aus, an dem auf den Straßen nur Einsatzfahrzeuge unterwegs sind.

Umweltveranstaltungen

Die Hamburger unterstützen regelmäßig Veranstaltungen, die von Umweltaktivisten und staatlichen Organisationen organisiert werden. Zu den bekanntesten zählen:

  • „Hamburg räumt auf!“: Eine Frühjahrsputzaktion, die von Freiwilligen organisiert wird. Jeder Teilnehmer sorgt für Sauberkeit in seinem Viertel oder Wohngebiet.
  • „WAKE UP Festival“: Ein Sommerfestival, das häufig im zentralen Hamburger Bezirk stattfindet. Es umfasst Live-Musik, Workshops, wissenschaftliche Vorträge und weitere Programmpunkte, die von Umweltschützern organisiert werden.

Bio-Märkte: In Hamburg finden regelmäßig Märkte statt, auf denen regionale Bauern ihre Produkte anbieten. Besonders beliebt ist die jährliche Messe „Veggienale & FairGoods“. Der Konsum biologischer Lebensmittel ist ein weiterer Trend im umweltbewussten Lebensstil.

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