Zoologisches Museum in Hamburg

Das Zoologische Museum ist ein einzigartiger Ort in Hamburg. Es wird gerne von Schüler- und Studentengruppen, Touristen sowie Einheimischen besucht, die von der Vielfalt der Tierwelt fasziniert sind und diese näher kennenlernen möchten. Das Museum beherbergt Sammlungen von Haus-, Raub- und exotischen Tieren. Neben Bildungsprogrammen, bei denen ein Führer die Exponate erklärt, werden regelmäßig Ausstellungen und Sonderveranstaltungen organisiert. Mehr dazu auf hamburgname.eu.

Ein wenig Geschichte

Die Ausstellungsfläche des Museums beträgt 20.000 Quadratmeter, was es zu einem der größten Museen Europas macht. Seine Anfänge reichen bis ins Jahr 1843 zurück, als in Hamburg das Naturkundemuseum mit damals einzigartigen Exponaten eröffnet wurde. Die Initiative zur Gründung des Museums ging von der Naturwissenschaftlichen Gesellschaft Hamburgs aus, die sich der Aufklärung der Stadtbevölkerung widmete.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Gebäude samt Inhalt fast vollständig zerstört. Erst 1983 wurde das modernisierte Zoologische Museum Hamburg der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Es gehört zur Universität Hamburg und ist Teil des Zentrums für Naturkunde dieser Institution.

Was gibt es zu sehen?

Insgesamt beherbergt das Museum etwa 10 Millionen Sammlungsstücke, die thematisch geordnet sind. Damit Besucher möglichst viele Informationen erhalten, werden die meisten Exponate durch zusätzliche Informationen ergänzt. Diese sind auf Tafeln, Diagrammen und Multimedia-Stationen dargestellt. Die Infotafeln enthalten meist Texte auf Deutsch und Englisch.

Zu sehen sind präparierte Tiere aus aller Welt sowie Insekten. Besonders beeindruckend finden viele Besucher die Dinosaurier-Exponate, die im Zoologischen Museum Hamburg so naturgetreu wie möglich rekonstruiert wurden. Weitere beliebte Sammlungen sind:

  • Entomologie. Die Insektensammlung umfasst über 5 Millionen Objekte und ist die größte des Museums. Viele Insekten sind in Alkohol konserviert ausgestellt.
  • Bedrohte Wildtiere. Diese Exponate erinnern an die Bedeutung eines achtsamen Umgangs mit der Natur. Zur Sammlung gehören Nashörner, Leoparden und andere Säugetiere sowie Vögel.
  • Darstellungen von Tierverhalten in Gruppen. Diese Exponate zeigen das Verhalten von Tieren innerhalb ihrer Familien sowie Szenen, in denen Raubtiere ihre Beute jagen.
  • Wale. Präparate und Skelette verschiedener Walarten, die in Deutschland nur im Zoologischen Museum Hamburg zu finden sind.

Besonderheiten der Führungen

Um an einer Führung durch das Zoologische Museum teilzunehmen, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Diese kann auf der offiziellen Website oder telefonisch erfolgen. Führungen werden für Gruppen ab 7 Personen angeboten. Bei der Anmeldung können Sie zwischen verschiedenen Optionen wählen:

  • Standardführung. Dieses Bildungsprogramm richtet sich in erster Linie an Schüler und Studenten, steht aber auch allen anderen Interessierten offen. Ziel ist es, den Besuchern die Vielfalt der Tierwelt und interessante Fakten näherzubringen.
  • Sonderausstellungen. Diese werden oft zu Anlässen wie der Präsentation neuer Exponate oder Säle sowie zu besonderen Ereignissen in Hamburg organisiert.
  • Vorträge und andere Veranstaltungen. Diese befassen sich häufig mit aktuellen Themen wie den schädlichen Auswirkungen des Menschen auf die Tierwelt und die Umwelt. Solche Veranstaltungen können auch einen wohltätigen Charakter haben, beispielsweise zur Sammlung von Spenden für Tiere in Not.

Im Jahr 2024 bleibt der Eintritt ins Museum für Einwohner und Gäste Hamburgs kostenlos. Kein Wunder, dass die meisten Touristen die Gelegenheit nutzen, die Tierwelt näher kennenzulernen und ihren Horizont zu erweitern.

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