Die Airbus-Werke in Hamburg

In den 1920er Jahren, nach dem Ersten Weltkrieg, begann die Luftfahrt in Europa einen rasanten Aufschwung zu erleben. In den 1930er Jahren wurden der Öffentlichkeit die ersten Flugzeugentwürfe vorgestellt. Die Entwicklung von Flugzeugkonstruktionen schritt schnell voran, und in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstanden die ersten Modelle, deren Prototypen bis heute verwendet werden.

Airbus ist eines der weltweit größten Luftfahrtunternehmen und seit Jahrzehnten der Hauptkonkurrent des amerikanischen Herstellers Boeing. Werfen wir einen Blick auf die Geschichte von Airbus und die Besonderheiten der Flugzeugproduktion im Hamburger Werk. Mehr dazu auf hamburgname.eu.

Die Geschichte von Airbus

Das Gründungsjahr von Airbus wird offiziell mit 1965 angegeben, obwohl die Idee zur Gründung des Unternehmens schon viel früher entstand. Mehrere große europäische Flugzeughersteller schlossen sich zusammen, um an einem gemeinsamen Projekt zu arbeiten. Zu dieser Zeit hatten amerikanische Flugzeughersteller große Erfolge erzielt, weshalb die Entscheidung deutscher, französischer und britischer Unternehmen, Airbus zu gründen, eine starke Konkurrenzansage war. Britische Hersteller zogen sich jedoch bald aus der Kooperation zurück.

So wurde Airbus ein deutsch-französisches Projekt. Die Flugzeugproduktion fand in Fabriken in Deutschland (Hamburg) und Frankreich (Toulouse) statt. Bis 2024 arbeiten Airbus-Mitarbeiter in Büros und Produktionsstätten in vier europäischen Ländern: Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Spanien. Die Endmontage der Flugzeuge erfolgt jedoch hauptsächlich in zwei Werken, von denen das größte in Hamburg liegt.

Welche Flugzeuge werden im Hamburger Werk produziert?

Im Hamburger Werk von Airbus werden verschiedene Flugzeugmodelle produziert. Der erste Vertreter der Modellreihe war der Airbus A300, ein Projekt, das nach der Fusion der europäischen Flugzeughersteller entstand. Der Erstflug dieses Flugzeugs fand 1972 statt.

Nach erfolgreichen Testflügen begann die Serienproduktion. Die Modelle wurden kontinuierlich verbessert und modernisiert. So ging 1974 der Airbus A300B4 in die Serienproduktion, dessen erweiterte Merkmale eine größere Reichweite ermöglichten. Bis zum Jahr 2000 waren weltweit über 400 Airbus A300 verschiedener Modelle im Einsatz.

Doch zivile Flugzeuge sind nicht das Einzige, was im Hamburger Airbus-Werk produziert wird. Zu den Produkten gehören auch Modelle für militärische Zwecke, zivile und militärische Hubschrauber, unbemannte Luftfahrzeuge (UAV) und vieles mehr.

Innovative Produkte und Dienstleistungen

Bereits zu Beginn des 21. Jahrhunderts war bekannt, dass im Airbus-Werk in Hamburg auch Produkte für folgende Bereiche in Serie produziert werden:

  • Raumfahrttechnik: Der Geschäftsbereich „Airbus Space Products“ liefert Komponenten, die von Raumfahrtagenturen weltweit gekauft werden.
  • Zivile Hubschrauber: Modelle von Airbus werden für verschiedene zivile Missionen eingesetzt. Ein- und zweimotorige Konstruktionen eignen sich für den Einsatz unter unterschiedlichsten Bedingungen.
  • UAV (Drohnen): Diese Modelle eignen sich für militärische und kommerzielle Zwecke. Zertifizierte, sichere und zuverlässige Drohnen aus Hamburg werden in viele europäische Länder exportiert.
  • Verteidigungssektor: Die Produkte des Airbus-Werks werden zum Schutz von Objekten und ganzen Ländern eingesetzt. Sie finden Anwendung zu Land, in der Luft, auf dem Wasser, im Weltraum und im Cyberraum.

Herausforderungen und Erfolge

Airbus hatte auch Projekte, die nicht erfolgreich waren und bei denen hohe finanzielle Investitionen nicht den gewünschten Ertrag brachten. Dennoch sind die meisten Produkte des Unternehmens äußerst erfolgreich, und ihre Abnehmer sind große Kunden aus der ganzen Welt.

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