Das moderne System zur Mülltrennung und -verwertung trägt entscheidend zur hohen Lebensqualität in Hamburg bei – der Umwelthauptstadt Europas. Die Bewohner der Stadt gehen verantwortungsbewusst mit den Anforderungen zur Mülltrennung um. Gleichzeitig sorgt die Stadtverwaltung dafür, dass Abfälle rechtzeitig entsorgt und recycelt werden. Dieses Bewusstsein der Hamburger wirkt sich positiv auf ihre Gesundheit, die Sauberkeit der Straßen und die Umwelt aus. Mehr auf hamburgname.eu.
Mülltrennung in Hamburg
Seit den 1990er Jahren ist in Hamburg, wie in anderen deutschen Städten, die Mülltrennung verpflichtend eingeführt worden. In den Wohnungen und Häusern der Hamburger gibt es mindestens vier Müllbehälter: für Plastik, Papier, Biomüll und Restmüll. In den Höfen der Wohnanlagen stehen ebenfalls entsprechende große Mülltonnen. Bei Nichteinhaltung der Trennungsregeln drohen Geldstrafen.
Zusätzlich zu den Standardbehältern gibt es an verschiedenen Stellen der Stadt spezielle Container für Glas. Oft wird das Glas nach Farben getrennt: grün, braun und weiß. In manchen Fällen müssen die Hamburger einen kurzen Weg zu den Glascontainern zurücklegen. Außerdem sollten Behälter wie Marmeladengläser vor dem Entsorgen ausgespült werden. Doch diese Gewohnheit gehört mittlerweile zum Alltag der Hamburger und wird ohne Protest akzeptiert.
Entsorgung spezieller Abfälle
Neben Glas, Plastik, Lebensmittelresten und anderen Standardabfällen wissen die Hamburger genau, wohin mit:
- Elektronikgeräten: Für diese gibt es spezielle Sammelstellen. Einige sind informell, das heißt, die Menschen stellen nicht mehr benötigte Geräte an belebten Orten ab, wo sie von anderen abgeholt werden können. Andere Sammelstellen werden von der Stadt organisiert und sind kostenpflichtig. Oft werden dort defekte Elektrogeräte abgegeben.
- Batterien und Glühbirnen: Diese dürfen nicht in Glasbehälter entsorgt werden. Stattdessen gibt es kleine Container in öffentlichen Bereichen wie großen Geschäften, Einkaufszentren und Bürogebäuden.
- Kleidung und Schuhe: Unbrauchbare Textilien werden in Restmülltonnen entsorgt. Noch tragbare Kleidung und Schuhe geben die Hamburger gerne an wohltätige Organisationen weiter. Dafür gibt es spezielle Container in der Stadt. Wohltätige Organisationen verteilen die gesammelten Sachen an Bedürftige.
Müllverwertung

Die Mehrheit der Hamburger trennt ihren Müll gewissenhaft, was eine effiziente Wiederverwertung und Entsorgung ermöglicht. Im Durchschnitt produziert jeder Einwohner etwa 500 kg Abfall pro Jahr. Rund 70 % davon werden recycelt. Der Müll, der die Recyclingstationen erreicht, wird zusätzlich sortiert. Dabei werden Art, Größe, Gewicht, Zusammensetzung und andere Faktoren berücksichtigt.
Papier, Glas und organische Abfälle werden vollständig recycelt. Allerdings gibt es Abfälle, wie bestimmte Arten von Plastik, die nicht wiederverwertet werden können. Diese werden in speziellen Anlagen verbrannt.
Energiegewinnung aus Abfall
Interessanterweise tragen die Müllverbrennungsanlagen, die den Müll aus Hamburg verarbeiten, zur Verbesserung der Energieversorgung des ganzen Landes bei. Warum? Die mit Gasturbinen ausgestatteten Anlagen erzeugen Strom, und die bei der Verbrennung entstehenden Gase werden für die Beheizung genutzt. Diese Gase sind dank der mit Filtern ausgestatteten Rohre absolut sicher.
Fazit
Das System zur Mülltrennung und Abfallentsorgung in Hamburg wird ständig weiterentwickelt, wobei der Umweltschutz stets oberste Priorität genießt.
